Im Interview: Rönke von der Heide

Rönke von der Heide ist freier Berater, Agenturinhaber und ein Visionär mit ausgeprägter Machermentalität. Als Speaker ist er in den Themen Kommunikation, Marketing, Kreativität, allgemeine Trendsuche, Kulturwandel in Unternehmen sowie Anregung zu neuen Lebens- und Arbeitsformen zu Hause. Er berichtet von neuen Vorstellungen kreativer Arbeitswelten, stellt hochmoderne internationale Start-ups vor und präsentiert Eindrücke sensationeller Events, Räume und Produktionen. Rönke von der Heide erläutert, wie jeder mit einem anderen Blickwinkel und neuer Denkweise großartige Ergebnisse erzielen kann und warum das Machen in unserer schnelllebigen Zeit so wichtig ist.

Anlässlich unserer virtuellen Konferenz #speakforward2 zum Thema „Business as usual versus New Normal: Was war, was bleibt und was bleibt anders?“ und seinem Vortrag "NEUE ARBEIT. NEUE RÄUME - Wie könnten die Räume der Zukunft aussehen?" sprachen wir mit Rönke von der Heide über die Bedeutung von Räumen. 

Warum brauchen Menschen Räume?

Menschliche Bedürfnisse, wie Sicherheit, Zugehörigkeit und Gestaltung verwirklichen sich in Räumen. Wir denken, reden und agieren räumlich. Wir bauen Höhlen, Häuser, Zäune und Strandmuscheln auf. Wir finden Identität, Abgrenzung und Zugehörigkeit, Freiheit und Schutz darin. Im Raum versuchen wir die Komplexität zu reduzieren. Uns selbst beschreiben wir als Orten Zugehörige. Selbst die Digitalisierung versuchen wir zu verorten – im Cyber-Space ;-)

Warum sind Räume so wichtig für die Freisetzung von Kreativität?
Räume bieten Resonanz und das ist der Kern menschlicher Erfahrung. Wie ein Musikinstrument, welches nur durch den Resonanzkörper erklingt, brauchen auch wir Menschen Gestaltungsräume, Umfelder in denen wir uns ausprobieren können. Räume leben von der Interaktion

Wie sehen Arbeitsräume der Zukunft idealerweise aus?

Eine Arbeitswelt, die vernetzter, offener, transparenter, demokratischer, wandlungsfähiger wird, kreiert und fordert auch neue Arbeitsräume. Diese werden zukünftig nicht mehr jahrelangen Bauprojekten und starren Beton-Strukturen realisiert. Sondern als fluide Gebilde, in denen wir uns ebenso dynamisch bewegen. Das Büro ist nicht tot. Es werden nur neue Bedürfnisräume entstehen. Das was wir nicht im Home-Office haben. Orte um sich zu begegnen: uns selbst, einander und auch Technologien.

Welche Art von Räumen braucht die Generation Y?
Neben den physiologischen Bedürfnissen, wie frischer Luft, natürlichen Licht und der Verbundenheit zur Natur werden auch Erfahrungsräume gefordert. Die nächsten Generationen werden Räume gestalten, die menschlicher und flexibler sind und verstärkt Resonanz bieten – mit und vielleicht auch ohne Technologie.

Welche Rolle spielen Räume bei Veränderungen?
Sicherlich kennen Sie das häufig zitierte Sprichwort: „Gesagt ist nicht gehört. Gehört ist nicht verstanden. Verstanden ist nicht einverstanden. Einverstanden ist nicht angewandt.“ Aus dieser Gestalttheorie können wir die Hürden der Veränderungen ableiten: 1. Kontakt, 2. Verständnis, 3. Akzeptanz, 4. Handlung. Für eine veränderte Handlung müssen Menschen also in Kontakt kommen, verstehen und akzeptieren. Wo kommen Menschen denn in Kontakt? Wo haben wir Räume zur Auseinandersetzung für Verständnis und Akzeptanz? Welches Umfeld brauchen veränderte Handlungen? Mit diesen Fragen können wir Räume für den stetigen Wandel gestalten.

Herr von der Heide, herzlichen Dank!

Das Speaker-Profil von Rönke von der Heide finden Sie hier.

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Annika Schön
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