Wir stellen vor: Marc Nölke

„Brain & Body”

Der Diplomtrainer und Neuroathletik-Trainer ist mit seinem Ansatz, auf der Basis von neurologischen Erkenntnissen die Gesundheit zu verbessern, einer der Vorreiter in Deutschland. „Nach einem schweren Unfall im Training zu den olympischen Spielen von Albertville 1992 konnte ich nie wieder an meine vorangegangenen Bestleistungen anknüpfen“, erklärt er. „Ich habe fast 20 Jahre damit verbracht, herauszufinden, dass die Ursache für meine Blockaden neurologisch bedingt war, durch eine Gehirnerschütterung, die ich durch den Unfall erlitt und die nie rehabilitiert wurde.“

Auf der Basis von neurologischen Screenings ermittelt Marc Nölke in seinen Trainings und Coachings, welchen Input die peripheren Nerven oder Rezeptoren an das Gehirn senden müssen, um die Leistungsfähigkeit zu verbessern oder Schmerz zu verringern. In den vergangenen fünf Jahren hat er über 1.000 Menschen trainiert und diesen geholfen, gesünder zu werden, schmerzfrei zu werden oder ihre Leistung zu steigern.

In seinen Vorträgen erklärt er nicht nur allgemeinverständlich und unterhaltsam die neuesten Erkenntnisse aus der Neurologie und berichtet über seine Erfahrungen. Er lässt sein Publikum einfache kleine Übungen machen, damit die Zuhörerinnen und Zuhörer die Wirkung des Neuroathletik-Trainings direkt selbst erfahren können.

 

Seit Juni 2017 vertritt der Referentenservice der Agentur EREIGNISHAUS Marc Nölke exklusiv als Vortragsredner. Möchten Sie Marc Nölke unverbindlich anfragen? Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme und stellen Ihnen gerne ein individuelles Angebot zusammen.

 

Ihr Beratungskontakt
Hendrik Kaspers
Fon +49 251 53001-50
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Nachfolgend präsentieren wir Ihnen unser exklusives Interview mit Marc Nölke. Lesen Sie, wie sich das Leben des Spitzensportlers nach einem Unfall drastisch veränderte und was ihn nach diesem Lebenseinschnitt letztlich dazu brachte, sich intensiv mit dem menschlichen Nervensystem und dessen Auswirkungen auf den Bewegungsapparat zu beschäftigen.

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Im Interview: Marc Nölke

Bessere Leistung, mehr Beweglichkeit – reine Kopf- und Nervensache!

Mit Leib und Seele Sportler und mit 18 Jahren bei den Olympischen Winterspielen von Albertville 1992 der jüngste deutsche Olympionike überhaupt – doch das Leben von Marc Nölke wurde auf den Kopf gestellt, als er während des Trainings stürzte und mit lebensgefährlichen Verletzungen ins örtliche Krankenhaus geflogen wurde.

Obwohl die Diagnose niederschmetternd war – Milz- und Lungenriss, gebrochene Rippen, Gehirnerschütterung – war der ambitionierte Sportler fest davon überzeugt, mit Disziplin und hartem Training nach seiner Gesundung an seine vorherigen Bestleistungen anknüpfen zu können.

 

„Ich konnte nicht mehr an meine Bestleistungen anknüpfen.“

„Tatsächlich aber bin ich nicht wieder richtig in die Spur gekommen“, erklärt er. „Ich sprang im Training gut, im Wettkampf klappte es aber nicht. Ich flog einfach nicht mehr so weit und erreichte meine Bestleistungen nicht mehr. Dafür war ich häufig aggressiv, ständig krank und mir fiel es schwer, zu lernen.“  Marc Nölke konsultierte mehrere Ärzte und Trainer, probierte unterschiedlichste alternative Trainingsmethoden aus, wie Kinesiologie, Traumatherapie, Meditation und andere.

„Im Grunde habe ich 20 Jahre meines Lebens damit verbracht herauszufinden, was mein Problem war“, erklärt er. „Heute weiß ich, dass bei meiner Gehirnerschütterung Gehirnnerven zerrissen wurden und dass dies die Ursache für meine Blockaden war. Ich wurde nach dem Unfall mehrfach operiert und habe lange Medikamente genommen, aber meine Gehirnsteuerung wurde nicht rehabilitiert. Auch heute noch werden nach einer Gehirnerschütterung in den meisten Fällen einfach ein paar Tage Ruhe verordnet. Eine tatsächliche Rehabilitation erfolgt in den seltensten Fällen.“

Als Marc Nölke im Laufe der Jahre wieder mehr Nähe zum Skispringen hatte – unter anderem arbeitete der studierte Diplomtrainer als Sportkommentator fürs Fernsehen – entdeckte er seine Vorliebe für Coaching und Training. Er absolvierte verschiedene Coaching-Ausbildungen und trainierte gemeinsam mit Alexander Pointner, einem der erfolgreichsten Trainer der Skisprunggeschichte, die österreichische Skispringer-Nationalmannschaft. „Wir haben damals schon erkannt, dass die Lösung für bessere Erfolge nicht in noch mehr und noch härterem Training liegt“, erklärt er. „Stattdessen haben wir neue Trainingsmethoden ausprobiert und uns auf die Verbesserung des Trainings- und Lernprozesses und des Trainingsumfeldes konzentriert. Dabei haben wir sehr individuell mit den Athleten gearbeitet und nicht versucht, eine Methode über alle zu stülpen.“ Der Erfolg gab Marc Nölke und Alexander Pointner recht. Die von Ihnen trainierten Athleten schnitten in den folgenden Jahren bei allen Wettkämpfen hervorragend ab und holten über 80 Weltcup-Einzelsiege.

 

„Use the brain to fix the body“

Geprägt durch seinen Unfall begann Marc Nölke früh, sich intensiv mit dem menschlichen Nervensystem und dessen Auswirkungen auf den Bewegungsapparat zu beschäftigen. „Themen wie Vagus-Nerv-Stimulation oder Atemmeditation waren vor ein paar Jahren noch keine akzeptierten Themen und sind es im Grunde auch heute noch nicht, erklärt er. „Ich habe schnell gemerkt, dass das ein sehr großes und spannendes Thema ist, zu dem ich mich mein Leben lang weiterbilden kann. Wegweisend war für mich auch das Zusammentreffen mit Dr. Eric Cobb in den USA. „Dr. Cobb, entwickelte ein Trainingssystem, das das Gehirn und nicht die Biomechanik in den Mittelpunkt stellt. Wenn man sich besser bewegen will, muss man wissen, was den Körper steuert. Daraus ist der Slogan: ‘Use the brain to fix the body’ entstanden.“

 

„Man darf sich nicht aufgeben.“

Als Personal-Trainer gibt Marc Nölke auf der Basis von Neuroperformance Screenings und den neuesten Erkenntnissen der Neurowissenschaft dem Gehirn gezielt Reize, um Bereiche, die für bestimmte Bewegungen zuständig sind, zu aktivieren oder auch zu hemmen. „Wir sind keine Ärzte“, betont er. „Wir sind Spezialisten für Input. Auf der Basis unserer Tests erkennen wir, welchen sensorischen Input das Gehirn braucht, damit es einen besseren Output, zum Beispiel mehr Kraft oder weniger Schmerzen produzieren kann. Wir sehen, welche Bereiche gut funktionieren, welche verstärkt oder limitiert werden müssen. Im klassischen Gesundheits- und Fitnessbereich geht es meistens um Output. Für viele Menschen ist das aber der falsche Ansatzpunkt. Es hilft enorm, die Neurologie der Bewegungssteuerung beim Training zu beachten.“

Mit seinem Ansatz ist Marc Nölke einer der Vorreiter auf seinem Gebiet in Deutschland. „Es gibt zurzeit nur wenige in meinem Bereich. Ich bin mir aber sicher, dass das Bewusstsein für dieses Thema in den kommenden Jahren weiter wachsen wird.

 

„Ich zeige meinen Klienten individuelle Übungen, deren Wirkungen sie sofort selbst spüren.“

In seinen Vorträgen erklärt Marc Nölke nicht nur allgemeinverständlich und unterhaltend die wichtigsten Erkenntnisse aus der Neurologie und berichtet über seine Erfahrungen. Vielmehr lässt er sein Publikum mit einfachen kleinen Übungen Körper und Möglichkeiten der Bewegungsverbesserung selbst erfahren. „Ich mache Übungen vor und die Leute merken oft schon, wenn sie eine Übung das zweite Mal machen, dass sich etwas verändert“, erklärt er. „Ich habe in den vergangenen fünf Jahren über 1.000 Menschen trainiert. Die Klienten, die zu mir kommen, möchten ihre Leistung steigern, ihre Körperzusammensetzung ändern, gesund altern oder schmerzfrei werden. Manche verbessern Ihre Lebensqualität enorm, wenn sie bestimmte Bewegungen, die ihnen schwerfallen, wieder einfach ausführen können. Hier geht es in erster Linie nicht um die Leistungssteigerung in Wettbewerben, sondern um alltägliche Bewegungen. Die Bereitschaft, etwas lernen zu wollen, um die eigene Situation zu verbessern, ist eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg des Trainings. Oft halten sich Menschen selbst für willensschwach oder entschuldigen ihre Beschwerden mit Genetik.“

 

Raus aus dem Murmeltier-Rhythmus

Natürlich ist es nicht einfach, an sich zu arbeiten und Gewohnheiten zu verändern. Aber es ist wichtig, dass man sich nicht aufgibt und die richtigen Tools benutzt. Häufig kann man mit einfachen Übungen, die das Nervensystem da aktivieren, wo es nötig ist, Verletzungen, Schmerzen, Verspannungen und andere körperliche Probleme beheben oder zumindest deutlich verringern. Mir ist es wichtig, meinen Klienten zu vermitteln, dass sie gesund und mobil alt werden können und dass sie keine Versager sind. Menschen brauchen einfach Hilfe, um aus ihrem Murmeltier-Rhythmus herauszukommen und Gewohnheiten zu ändern.“

 

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